Landgericht Potsdam durch DKB-Verfahren überlastet!

27.08.2015 | Widerruf von DKB-Darlehen

Nachdem das Landgericht Potsdam in einem von der Kanzlei DR. STORCH & Kollegen geführten Verfahren die Deutsche Kreditbank AG (DKB) wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung verurteilt hatte (vgl. unsere Pressemeldung vom 08.06.2015) ist es offenbar zu einer Flut von Klagen gekommen. Darauf deuteten bereits die Terminsstände der Potsdamer Bankenkammer (ZK 8) von 1 bis 1,5 Jahren hin. Auch die betroffenen Richter hatten in mündlichen Verhandlungen des öfteren auf ihre Überlastung durch die Widerrufsverfahren hingewiesen. Dennoch hat sich die DKB – bis auf wenige Ausnahmen – nicht zu außergerichtlichen Lösungen bereit erklärt. Auch die Kanzlei DR. STORCH & Kollegen sah sich daher für Ihre Mandanten gezwungen, den Klageweg in Potsdam zu bestreiten.
Auf diese Entwicklung hat nunmehr auch das Landgericht Potsdam reagiert und seinen Geschäftsverteilungsplan geändert. Das Präsidium hat folgenden Beschluss Nr.23/2015 getroffen:
„I.
Teil II C 1. Zivilkammer wird nach Buchstabe i. und j. wie folgt ergänzt:
„i“ Bürgerliche Rechtsstreitigkeiten der ersten und zweiten Instanz aus Bank- und Finanzgeschäften – nur die Verfahren, in denen eine Bank mit den Anfangsbuchstaben D beklagte ist – (…)
II.
Teil II C.8. Zivilkammer Buchstabe a wird dahin ergänzt, dass folgender Passus angefügt wird:
„…soweit nicht die Zuständigkeit der 1. Zivilkammer nach Teil II C 1. Zivilkammer Buchstabe i. gegeben ist“ (Hervorhebung durch Unterzeichner).
Mithin werden die ab dem 15.07.2015 gegen die DKB erhobenen Klagen durch die 1. Zivilkammer des LG Potsdam bearbeitet. „Es bleibt zu hoffen, so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Storch, dass auch die 1. Zivilkammer die Rechtsprechung der 8. Kammer konsequent fortsetzt und sich insbesondere an den Vorgaben des OLG Brandenburg orientiert“.

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