Interview mit Dr. Storch zu windigen Immobiliengeschäften auf radioBERLIN 88,8!

07.12.2011 | Vorsicht bei übereilten Vertragsabschlüssen!

Woran erkennt man windige Immobiliengeschäfte?

Um bei Immobiliengeschäften böse Überraschungen zu vermeiden sollte man unbedingt einige Punkte beachten. radioBERLIN 88,8-Experte Dr. Thomas Storch weiß welche.

Kann man eine Immobilie auch „blind“ kaufen oder sollte man sie vorher unbedingt selbst vor Ort anschauen?
Man kann, man sollte aber nicht. Man muss aber zwischen normalen und sogenannten Schrottimmobilien unterscheiden. Bei normalen Immobilien gibt es bei Notaren keine Probleme. Bei Schrottimmobilien hingegen stimmen die Zusagen zum Objekt (Steuervorteile, Mieteinnnahmen) oft nicht.

Woran kann ich eine windige Immobilie erkennen?
Wenn der Vermittler sagt, dass die Immobilie vorher nicht besichtigt werden kann, sollte man stutzig werden. Wird einem unaufgefordert per Telefon eine Immobilie gleichzeitig mit einem Finanzierungsmodell angeboten, sollte man ebenfalls vorsichtig sein.

Was genau regelt der Notar? Muss er den Käufer aufklären?
Der Notar muss gewährleisten, dass der Käufer die rechtliche Tragweite seines Geschäftes überblickt und alle Vertragsbestandteile versteht.

 

Zum Hintergrund: Die Kanzlei Dr. STORCH warnt schon seit Jahren vor dem Kauf von Schrottimmobilien. Wenngleich die meisten Berliner Notare ihren Verpflichtungen mit Sorgfalt nachkommen, gibt es leider auch unter den Notaren schwarze Schafe. Nach unseren Erfahrungen reichen die Verfehlungen von der systematischen Aufspaltung von Angebot und Annahme (der arglose Anleger geht dann von einem unverbindlichen Angebot aus) über die mangelnde Aufklärung zu den rechtlichen Auswirkungen des Vertrages hin bis zu bewußten Verstößen gegen das Beurkundungsgesetz (vgl. unseren Artikel vom 28.04.2011 "Die Notar Falle" auf unserer Homepage).

 

RÜCKFRAGEN? Dann wenden Sie sich unter 030-50508770 vertrauensvoll an uns.

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Die Anwälte mit dem Storch