Klage gegen Deutsche Vermögensberatung –DVAG- erhoben!

12.02.2014 | Risiken des Immobilienfonds Allianz Flexi Immo C

Die DVAG ist eine der größten Anlageberatungsfirmen in Deutschland. Bekannte Persönlichkeiten treten mit Ihrem Namen für die DVAG ein. Unsere Mandantin vertraute wie viele andere auf den Rat der DVAG und erwarb 2010 Anteile an einem Immobiliendachfonds, dem Allianz Flexi Immo C. Der Fonds investiert laut Eigenwerbung überwiegend in Anlagen mit Immobilienbezug. Hierzu gehören insbesondere Immobilienfonds, daneben können andere Wertpapiere mit Bezug auf den Immobilienmarkt sowie Anteile von Immobiliengesellschaften (Real Estate Investment Trusts – REITs) beigemischt werden. Außerdem soll sich der Fonds in variablem Umfang an den internationalen Geld- und Anleihemärkten engagieren.
Die DVAG hatte nach Mitteilung der Allianz Global Investors  das exklusive Vertriebsrecht für den Allianz Flexi Immo C, einen Immobiliendachfonds. Unsere Mandantin musste 2012 feststellen, dass der Kauf ein Fehler war. Der Handel mit den Anteilen wurde von der Fondsverwaltung am 18.04.2012  wegen Liquiditätsschwierigkeiten ausgesetzt, was bedeutet, dass unsere Mandantin nicht mehr an ihr Geld kommt und der Wert der Anteile in den Sternen steht. Unserer Auffassung nach war für die Experten der DVAG schon 2010 absehbar, dass der Kauf der Anteile durchaus riskant ist. Schließlich wurde in den Wirtschaftsnachrichten schon umfassend über die Immobilienkrise in den USA berichtet. Auch waren bereits verschiedene andere Immobilienfonds in Schwierigkeiten geraten. Da Anlageberater nach ständiger Rechtsprechung vollständig und richtig beraten müssen, haben DR. STORCH & Kollegen für ihre Mandantin Klage auf Schadensersatz wegen Falschberatung erhoben. Das Landgericht Frankfurt am Main hat für Ende März 2014 Termin zur mündlichen Verhandlung anberaumt.

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Die Anwälte mit dem Storch